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Zahnfleisch in der Schwangerschaft: Was jetzt bei der Pflege zählt


Abbildungen auf dieser Seite teilweise KI-generiert.

Eine Schwangerschaft verändert vieles – auch im Mund. Durch die hormonelle Umstellung kann das Zahnfleisch stärker durchblutet werden und empfindlicher auf Zahnbeläge reagieren. Es kann schneller anschwellen oder beim Zähneputzen bluten. Bereits bestehende Entzündungen können sich während dieser Zeit verstärken.

Das bekannte Sprichwort „Jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“ ist dennoch ein Mythos. Eine sorgfältige Mundhygiene und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen schaffen gute Voraussetzungen dafür, Zähne und Zahnfleisch auch während der Schwangerschaft gesund zu erhalten.

In diesem Beitrag erfährst du, warum das Zahnfleisch jetzt empfindlicher reagieren kann, worauf es bei der täglichen Zahnpflege ankommt und wann eine Untersuchung in der Zahnarztpraxis sinnvoll ist.

Warum reagiert das Zahnfleisch in der Schwangerschaft empfindlicher?

Die hormonelle Umstellung während der Schwangerschaft beeinflusst auch das Gewebe im Mund. Das Zahnfleisch wird stärker durchblutet und kann empfindlicher auf bakterielle Zahnbeläge reagieren. Dadurch treten Rötungen, Schwellungen oder Zahnfleischbluten bei manchen Schwangeren leichter auf.

Simone Freter, Dentalhygienikerin in Berlin
»Ein wichtiges Thema. Aufgrund der veränderten Hormonlage können Entzündungen schneller voranschreiten. Professionelle Dentalhygieniene beim Profi, interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Gynäkologen und natürliche Produkte zur Unterstützung der Zahnfleischgesundheit sind da sehr wichtig und hilfreich für die werdende Mutter«

Die Hormone allein verursachen jedoch keine Zahnfleischentzündung. Entscheidend sind vor allem Zahnbeläge am Zahnfleischrand und in den Zahnzwischenräumen. Bestehende Entzündungen können durch die veränderte hormonelle Situation allerdings deutlicher hervortreten oder schneller fortschreiten.

Leichtes Zahnfleischbluten beim Putzen ist daher kein Grund zur Panik, sollte aber nicht dauerhaft ignoriert werden. Bei wiederholtem Bluten, Schmerzen, stärkeren Schwellungen oder anhaltendem Mundgeruch ist eine zahnärztliche Untersuchung sinnvoll.

Eine oberflächliche Zahnfleischentzündung kann bei guter Mundhygiene wieder abklingen. Bleiben Zahnfleischbluten, Rötungen oder Schwellungen bestehen, sollte die Ursache jedoch zahnärztlich abgeklärt werden. Für Betroffene ist nicht sicher erkennbar, ob sich aus einer Gingivitis bereits eine Parodontitis entwickelt hat.

Auch zurückgehendes Zahnfleisch, empfindliche Zahnhälse, anhaltender Mundgeruch oder gelockerte Zähne gehören in zahnärztliche Hände. Das gilt während der Schwangerschaft ebenso wie in jeder anderen Lebensphase.

Was hilft bei entzündetem Zahnfleisch?

Conaskin Tinktur mit Manuka-Honig, Propolis und Aloe vera vor einer schwangeren Frau
Conaskin Tinktur zur punktuellen Pflege von gereiztem und strapaziertem Zahnfleisch

Entscheidend ist zunächst, bakterielle Zahnbeläge möglichst gründlich zu entfernen. Putze die Zähne zweimal täglich mit einer weichen Zahnbürste und reinige auch die Zahnzwischenräume. Empfindliches oder leicht blutendes Zahnfleisch sollte dabei vorsichtig, aber nicht vollständig ausgespart werden.

Halten Blutungen, Rötungen oder Schwellungen an, ist eine Untersuchung in der Zahnarztpraxis sinnvoll. Dort lässt sich klären, ob eine oberflächliche Gingivitis vorliegt oder bereits eine weitergehende Behandlung notwendig ist. Auch während der Schwangerschaft sind zahnärztliche Vorsorge und erforderliche Behandlungen grundsätzlich möglich; die konkrete Vorgehensweise wird individuell abgestimmt.

Ergänzende Mundpflegeprodukte können gereiztes Zahnfleisch pflegen, ersetzen aber weder die tägliche Reinigung noch eine notwendige zahnärztliche Behandlung.

Eine oberflächliche Zahnfleischentzündung kann bei guter Mundhygiene wieder abklingen. Bleiben Zahnfleischbluten, Rötungen oder Schwellungen bestehen, sollte die Ursache jedoch zahnärztlich abgeklärt werden. Für Betroffene ist nicht sicher erkennbar, ob sich aus einer Gingivitis bereits eine Parodontitis entwickelt hat.

Auch zurückgehendes Zahnfleisch, empfindliche Zahnhälse, anhaltender Mundgeruch oder gelockerte Zähne gehören in zahnärztliche Hände. Das gilt während der Schwangerschaft ebenso wie in jeder anderen Lebensphase.

Ergänzende Pflege mit ausgewählten Naturstoffe

Die Inhaltsstoffe der Conaskin Tinktur: Manuka-Honig MGO 400+, Propolis und Aloe Vera
Conaskin Tinktur mit Manuka-Honig MGO 400+, Propolis und Aloe vera

Die Conaskin Tinktur ist ein NATRUE-zertifiziertes kosmetisches Mundpflegeprodukt. Ihre Rezeptur verbindet Manuka-Honig MGO 400+, Propolis und Aloe vera. Sie ist für die gezielte Pflege beanspruchter Bereiche an Zahnfleisch und Mundschleimhaut vorgesehen.

Vor der Anwendung wird die Tinktur gut geschüttelt, mit einem Wattestäbchen entnommen und sparsam auf die betreffende Stelle aufgetupft. Bei einer bekannten Allergie gegen Bienenprodukte sollte sie nicht verwendet werden.

Die Tinktur dient der ergänzenden Pflege. Anhaltende Blutungen, Schmerzen, deutliche Schwellungen oder andere unklare Beschwerden müssen zahnärztlich untersucht werden.

Hinweis zum enthaltenen Alkohol!

Die Conaskin Tinktur enthält Alkohol und wird mit einem Wattestäbchen sparsam auf einzelne Bereiche der Mundschleimhaut aufgetragen. Sie ist nicht zum Trinken oder Schlucken bestimmt.

Wie viel Alkohol bei dieser Anwendungsweise tatsächlich über die Mundschleimhaut aufgenommen wird, wurde für das Produkt nicht untersucht. Eine exakte Aufnahmemenge lässt sich deshalb nicht seriös angeben.

Wer während der Schwangerschaft auf alkoholhaltige Produkte vollständig verzichten möchte oder hinsichtlich der Anwendung unsicher ist, sollte vorher die Zahnärztin, den Zahnarzt oder die betreuende ärztliche Praxis fragen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Hormonelle Veränderungen können das Zahnfleisch während der Schwangerschaft empfindlicher machen. Entscheidend für die Entstehung einer Entzündung sind jedoch meist bakterielle Zahnbeläge am Zahnfleischrand und in den Zahnzwischenräumen.

Eine gründliche, zugleich schonende Mundhygiene und regelmäßige zahnärztliche Kontrollen sind deshalb besonders wichtig. Halten Zahnfleischbluten, Rötungen oder Schwellungen an, sollten die Beschwerden zahnärztlich abgeklärt werden. Ergänzende Mundpflege kann beanspruchtes Zahnfleisch pflegen, ersetzt aber keine notwendige Behandlung.


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