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Imker bei der Arbeit an Bienenstöcken in der neuseeländischen Landschaft

Manuka-Honig – flüssiges Gold aus Neuseeland

Manuka-Honig entsteht aus dem Nektar der Manuka-Pflanze, die vor allem mit Neuseeland verbunden wird. Sein kräftiges Aroma, seine meist dunklere Farbe und sein natürlicher Gehalt an Methylglyoxal, kurz MGO, unterscheiden ihn von vielen anderen Honigsorten. Für Conaskin ist Manuka-Honig weit mehr als ein besonderer Rohstoff. Er bildet die gemeinsame Grundlage unserer Mund- und Lippenpflege und wird je nach Produkt durch Propolis, Bienenwachs, Aloe vera oder ausgewählte Pflanzenöle ergänzt.

Von der Manuka-Blüte zum Honig

Honigbiene sammelt Nektar an einer weißen Manuka-Blüte in Neuseeland
Manuka-Blüte mit Honigbiene
Die Manuka-Pflanze wächst in vielen Regionen Neuseelands. Je nach Standort entwickelt sie sich als niedriger Strauch oder kleiner Baum. Ihre überwiegend weißen, manchmal rosafarbenen Blüten liefern Nektar und Pollen für Bienen und andere Bestäuber. Aus dem gesammelten Nektar entsteht im Bienenstock der charakteristische Manuka-Honig. Herkunft, Wetter, Blütenangebot und Reifezeit beeinflussen seine Zusammensetzung. Deshalb können Farbe, Konsistenz und Geschmack von Charge zu Charge etwas variieren.

Was Manuka-Honig besonders macht

Honig kann das Wachstum bestimmter Mikroorganismen unter Laborbedingungen auf unterschiedliche Weise hemmen. Dazu tragen unter anderem sein geringer Wassergehalt, die hohe Zuckerkonzentration, sein saurer pH-Wert und je nach Honigsorte weitere natürliche Bestandteile bei.
Grafik zur Entstehung von MGO aus einer natürlichen Vorstufe im Nektar der Manuka-Blüte
So entsteht MGO im Manuka-Honig
Bei Manuka-Honig spielt Methylglyoxal (MGO) eine besondere Rolle. Dieser Stoff entsteht während der Reifung und Lagerung des Honigs aus Dihydroxyaceton (DHA), das im Nektar der Manuka-Blüten vorkommt. Untersuchungen zeigen einen Zusammenhang zwischen dem MGO-Gehalt und der antibakteriellen Aktivität von Manuka-Honig. Dabei ist wichtig zu beachten: Ergebnisse aus Laboruntersuchungen lassen sich nicht automatisch auf eine therapeutische Wirkung eines Lebensmittels oder eines kosmetischen Produkts übertragen.

Was bedeutet MGO 400+?

Der MGO-Wert gibt an, wie viel Methylglyoxal ein Kilogramm Honig mindestens enthält. Die Bezeichnung MGO 400+ steht somit für mindestens 400 Milligramm Methylglyoxal pro Kilogramm Honig. Das Pluszeichen weist darauf hin, dass der tatsächliche Wert auch höher liegen kann. Für die Conaskin-Produkte verwenden wir Manuka-Honig mit einem ausgewiesenen MGO-Gehalt von mindestens 400 mg/kg. Der Wert beschreibt eine messbare Eigenschaft des eingesetzten Honigs. Er ist jedoch kein allgemeiner Wirksamkeitsnachweis für das fertige kosmetische Produkt. Je höher die MGO-Zahl, desto hochwertiger ist der verwendete Honig.

MGO und UMF – zwei unterschiedliche Angaben

Auf Manuka-Honig finden sich häufig die Angaben MGO oder UMF. Der MGO-Wert nennt die gemessene Menge an Methylglyoxal im Honig. UMF ist dagegen ein umfassenderes Prüf- und Qualitätssystem für Manuka-Honig aus Neuseeland. Dabei werden neben dem MGO-Gehalt auch die Herkunft, die Frische und weitere typische Bestandteile des Honigs untersucht. Die beiden Angaben beschreiben deshalb nicht genau dasselbe. Ein MGO-Wert lässt sich nicht einfach in einen UMF-Wert umrechnen.
  • AUS NEUSEELAND
    Manuka-Honig entsteht aus dem Nektar der neuseeländischen Manuka-Pflanze.
  • MGO 400+
    Wir verwenden Honig mit mindestens 400 mg Methylglyoxal pro Kilogramm.
  • KLAR AUSGEWIESEN
    Der MGO-Gehalt wird für den eingesetzten Manuka-Honig nachvollziehbar angegeben.
  • IN ALLEN PRODUKTEN
    Manuka-Honig verbindet die Conaskin Tinktur und den Manuka Lippenbalm.

Woran lässt sich echter Manuka-Honig erkennen?

Manuka-Honig ist vergleichsweise teuer und weltweit gefragt. Deshalb werden immer wieder Produkte angeboten, deren Herkunft oder Zusammensetzung nicht eindeutig nachvollziehbar ist. Für Manuka-Honig aus Neuseeland gelten festgelegte Prüfverfahren. Dabei wird im Labor untersucht, ob die für Manuka-Honig typischen Bestandteile und Spuren der Mānuka-Pflanze vorhanden sind. Beim Kauf lohnt es sich, auf die Herkunft aus Neuseeland, einen klar ausgewiesenen MGO-Wert und verlässliche Qualitätsnachweise zu achten. Mehr dazu erklären wir in unserem Beitrag über echten und vermeintlichen Manuka-Honig.

Warum Manuka-Honig zu Conaskin gehört

Manuka-Honig bildet den roten Faden in allen Conaskin-Produkten. In der Conaskin Tinktur wird er mit Propolis und Aloe vera kombiniert. Im Manuka Lippenbalm ergänzen ihn Propolis, Bienenwachs sowie ausgewählte pflanzliche Öle und Fette. Für uns verbindet dieser Rohstoff natürliche Herkunft mit einem klar bestimmbaren Qualitätsmerkmal. Entscheidend ist dabei nicht ein einzelner Inhaltsstoff, sondern das sorgfältig abgestimmte Zusammenspiel der jeweiligen Rezeptur. So entstehen kosmetische Produkte zur gezielten Pflege von strapaziertem Zahnfleisch, gereizter Mundschleimhaut und trockenen Lippen.

 

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