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Manuka-Honig – Original oder Fälschung?
Manuka-Honig gehört zu den hochpreisigen Honigsorten. Entsprechend groß ist das Risiko falscher Herkunftsangaben, irreführender Kennzeichnungen oder gestreckter Produkte. Am Aussehen, Geschmack oder an der Konsistenz lässt sich echter Manuka-Honig jedoch nicht zuverlässig erkennen. Dafür sind Herkunftsnachweise und Laboranalysen erforderlich.
Wie groß ist das Problem?
Neuseeland erzeugte im Erntejahr 2023/24 insgesamt rund 17.500 Tonnen Honig. Diese Zahl umfasst alle Honigsorten und darf nicht mit der reinen Manuka-Ernte gleichgesetzt werden. Das geht aus dem Bericht des neuseeländischen Ministry for Primary Industries von 2025 hervor.
Bereits 2019 wies das Ministerium auf eine auffällige Differenz hin: Neuseeland produzierte und exportierte damals ungefähr 8.000 Tonnen Manuka-Honig, während weltweit rund 30.000 Tonnen unter dieser Bezeichnung verkauft wurden. Diese Zahlen sind heute nicht mehr aktuell, zeigen aber, weshalb verbindliche Prüfverfahren notwendig wurden. Wie viel gefälschter Manuka-Honig derzeit tatsächlich angeboten wird, lässt sich nicht zuverlässig beziffern. Die historischen Angaben stammen aus der New Zealand Food Safety Lecture Series 2019.
Wie wird echter Manuka-Honig überprüft?
Für den Export aus Neuseeland wird Manuka-Honig anhand von fünf Merkmalen geprüft: vier chemischen Bestandteilen aus dem Nektar und einem DNA-Marker aus Manuka-Pollen. Das Verfahren unterscheidet außerdem zwischen monofloralem und multifloralem Manuka-Honig. Einzelheiten erläutert das neuseeländische Ministry for Primary Industries.
Der MGO-Wert gibt dagegen ausschließlich an, wie viel Methylglyoxal der Honig mindestens enthält. MGO 400+ steht für mindestens 400 Milligramm pro Kilogramm Honig. Der Wert allein beweist weder die Herkunft noch die Echtheit einer Charge.
Worauf sollte man beim Kauf achten?
Wichtiger als Farbe oder Konsistenz sind eine nachvollziehbare Herkunft aus Neuseeland, eine eindeutige Chargenkennzeichnung, ein ausgewiesener MGO-Gehalt und eine verlässliche Laboranalyse. Allgemeine Angaben wie „aktiv“ oder „Manuka-Qualität“ ersetzen diese Nachweise nicht.
Manuka-Honig bei Conaskin
Für die Conaskin Tinktur und den Manuka Lippenbalm verwenden wir Manuka-Honig mit einem ausgewiesenen MGO-Gehalt von mindestens 400 Milligramm pro Kilogramm. Der Honig wird über einen spezialisierten deutschen Importeur bezogen; für die verwendeten Chargen stehen entsprechende Herkunfts- und Analysedokumente zur Verfügung.
Mehr über Entstehung, Herkunft und MGO erfährst du auf unserer Seite „Manuka-Honig – flüssiges Gold aus Neuseeland“.