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Aloe vera – die Kaiserin der Heilpflanzen
Aloe vera wird aufgrund ihrer langen Nutzungsgeschichte gelegentlich als „Kaiserin der Heilpflanzen“ bezeichnet. Heute begegnet uns die Pflanze vor allem in Hautpflege- und Kosmetikprodukten. Besonders interessant ist das klare, wasserreiche Gel im Inneren ihrer fleischigen Blätter.
Ein Wasserspeicher mit besonderen Eigenschaften
Aloe vera stammt ursprünglich aus trockenen und warmen Regionen. In ihren dicken Blättern kann sie große Mengen Wasser speichern und dadurch längere Trockenperioden überstehen.

Das nahezu durchsichtige Aloe-vera-Gel besteht überwiegend aus Wasser. Daneben enthält es unter anderem verschiedene Zuckerbausteine, die als Polysaccharide bezeichnet werden, sowie Aminosäuren, Mineralstoffe und weitere pflanzliche Bestandteile. Seine gelartige Konsistenz macht es zu einem gut verarbeitbaren Rohstoff für kosmetische Rezepturen.
Aloe-vera-Gel wird vor allem wegen seiner feuchtigkeitserhaltenden, pflegenden und angenehm kühlenden Eigenschaften geschätzt. In kosmetischen Produkten kann es dazu beitragen, dass sich trockene oder beanspruchte Haut geschmeidiger und weniger gespannt anfühlt. Eine medizinische Behandlung kann es jedoch nicht ersetzen.
Weitere Informationen: Aloe vera – Pflanzenporträt des MDR
Blattgel und gelber Pflanzensaft sind nicht dasselbe
Beim Aufschneiden eines Aloe-vera-Blattes werden zwei unterschiedliche Bereiche sichtbar. Im Inneren liegt das klare, wasserreiche Blattgel. Direkt unter der grünen Blattschale befindet sich dagegen ein gelblicher und bitter schmeckender Pflanzensaft. Dieser kann Aloin enthalten und stark abführend wirken.
Für kosmetische Rezepturen wird daher entsprechend aufbereitetes Blattmaterial verwendet. Das klare Aloe-vera-Gel darf nicht mit dem gelben, aloinhaltigen Pflanzensaft verwechselt werden.
Weitere Informationen: Aloe vera – Einordnung der Stiftung Warentest
Aloe vera zur innerlichen Anwendung
Aloe vera wird auch in Getränken und Nahrungsergänzungsmitteln angeboten. Dafür dürfen nur ausdrücklich zum Verzehr bestimmte und entsprechend aufbereitete Erzeugnisse verwendet werden. Ein selbst aufgeschnittenes Aloe-vera-Blatt oder ein kosmetisches Aloe-vera-Produkt ist nicht automatisch für die Einnahme geeignet.
Besondere Vorsicht gilt wegen des gelben Pflanzensaftes unter der Blattschale. Die darin enthaltenen Aloin-Verbindungen wirken abführend und können bei falscher oder längerer Anwendung unerwünschte Wirkungen verursachen. Auch die häufig beworbenen allgemeinen Gesundheitswirkungen von Aloe-vera-Getränken und Nahrungsergänzungsmitteln sind nicht für alle Anwendungsgebiete zuverlässig belegt.
Weitere Informationen: Europäische Arzneimittel-Agentur: getrockneter Aloe-Blattsaft
Aloe-vera-Pulver in der Conaskin Tinktur
In der Conaskin Tinktur verwenden wir Aloe Barbadensis Leaf Juice Powder. Dabei handelt es sich um ein Pulver, das aus aufbereitetem Aloe-vera-Blattsaft hergestellt wird. Durch den Entzug eines großen Teils des enthaltenen Wassers lässt sich der pflanzliche Bestandteil gezielt in die Rezeptur einarbeiten.
Das Aloe-vera-Pulver ergänzt in der Tinktur die beiden zentralen Bienenprodukte Manuka-Honig und Propolis. Entscheidend ist dabei nicht ein einzelner Inhaltsstoff, sondern ihr aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel in einem kosmetischen Mundpflegeprodukt.
Weitere Informationen zum kosmetischen Inhaltsstoff: Aloe Barbadensis Leaf Juice Powder bei COSMILE Europe