Was sind Aphthen und wie können sie behandelt werden?

Kennen Sie diese kleinen Bläschen im Mund, die unangenehm brennen und das Essen, Trinken und Reden erschweren? Wenn Ihnen Pusteln auf der Mundschleimhaut oder dem Zahnfleisch bekannt vorkommen, hatten oder haben Sie wahrscheinlich sogenannte Aphthen. Diese kleinen Stellen auf Mundschleimhaut und Zahnfleisch sind unangenehm und schmerzhaft. Und jeder kann betroffen sein: Kinder, Erwachsene oder Senioren; Männer und Frauen gleichermaßen.
Obwohl diese Gebilde auf der Mundschleimhaut auch ohne Hilfe nach einiger Zeit abheilen, ist die Lebensqualität wegen der schmerzhaften Beschwerden durch Aphthen oft sehr eingeschränkt. Viele Betroffene suchen daher nach pflegenden Produkten, um ihre Beschwerden zu lindern.

Schmerzhafte Läsionen an Mundschleimhaut, Lippen und Zahnfleisch verursachen starke Beschwerden beim Kauen, Schlucken oder Sprechen.

Woher kommen Aphthen und wie werde ich sie wieder los?

Die Ursachen für Aphthen sind sehr vielfältig. Manche Betroffene bekommen nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel oft Aphthen, andere durch Rauchen, viele durch Stress oder wenn ihr Immunsystem geschwächt ist. Auch eine unpassende Prothese oder Zahnspange sind als Auslöser möglich, ebenso wie Zahnfleischverletzungen durch eine Zahnbürste.
Die kleinen Bläschen verschwinden in der Regel nach 10-14 Tagen von selbst. Nur in seltenen Fällen ist die Verletzung der Mundschleimhaut so gravierend, dass keine Heilung eintritt. In diesen Fällen ist zudem meist mit Narbenbildung zu rechnen. Üblicherweise heilen die Aphthen innerhalb einiger Wochen rückstandslos aus. Während dieser Zeit ist es wichtig, die Heilung zu unterstützen und die Schmerzen zu lindern, um weitestgehend beschwerdefrei den Tag zu überstehen.

Aphthen: Ein wiederkehrendes Problem

Viele Menschen, die bereits einmal Aphthen entwickelt haben, neigen dazu, immer wieder heimgesucht zu werden. Je nach Stärke und Ausprägung werden Aphthen oft mit Herpes verwechselt, vor allem, wenn mehr als eine Aphthe zur selben Zeit auftritt. Im Gegensatz zu Herpes sind Aphthen jedoch nicht ansteckend. Wer sich also Sorgen gemacht hat, unter einer ansteckenden Krankheit zu leiden, darf aufatmen.

Kindermund mit Aphthe

Aphthen können oft sehr schmerzhaft sein

Wie erkenne ich eine Aphthe?

Aphthen sind durch weiß-gelbe Veränderungen der Mundschleimhaut gekennzeichnet. Die meisten Aphthen sind mit wenigen Millimetern eher klein, einige besonders hartnäckige Exemplare können jedoch auch mehrere Zentimeter groß werden.
Diese Läsionen, sowie das umgebende Gewebe sind in dieser Zeit sehr schmerzempfindlich, was sich beim Sprechen, Schlucken oder Aufnahme von säurereicher, scharfer oder heißer Nahrung zeigt.

Mit Aphthen zum Arzt?

Wer bereits einmal Aphthen hatte weiß: Ein Besuch beim Arzt ist nicht zwingend erforderlich. Ausnahme: Bei starken Schmerzen oder ungewohnt großen Aphthen kann ein Arzt helfen, die Beschwerden zu reduzieren. Sollten sich die Aphthen über einen längeren Zeitraum nicht zurückbilden, sollte ebenfalls ein Arzt aufgesucht werden.

Junger Mann mit einer Tasse hält bei schmerzerfülltem Gesichtsausdruck eine Hand an die Wange (Aphthen)

Wer unter Aphthen in der Mundschleimhaut leidet, kennt den brennenden Schmerz beim Essen oder Trinken.

Behandlung von Aphthen: Chemisch oder natürlich?

Die Behandlung von Aphthen zielt in der Regel auf die Symptome ab und soll die Schmerzen und die Entzündung reduzieren. Bei einer Behandlung mit Medikamenten wird deshalb z.B. auf Kortison und Salicylsäure zurückgegriffen. Diese verursachen jedoch häufig zuerst eine Verstärkung der Schmerzen, bevor eine Linderung eintritt. Außerdem können durch kortisonhaltige Präparate Nebenwirkungen auftreten.

Bienenprodukte helfen schnell bei Aphthen

Eine Alternative zu diesen Behandlungen stellen heilungsunterstützende Salben, Gele und Tinkturen auf Basis von natürlichen Stoffen dar. Der neuseeländische Manuka Honig zum Beispiel gilt als Naturheilmittel mit entzündungshemmender und antiseptischer Wirkung.  Durch den enthaltenen Wirkstoff Methylglyoxal werden Bakterien abgetötet und die Heilung gefördert. Auch Propolis, ein Gemisch aus Baumharz, Nektar, Speichelsekret und vielen weiteren Komponenten, das von Bienen hergestellt wird, kann die Heilung beschleunigen und die Beschwerden lindern. Ihm wird ebenfalls eine natürliche antibiotische Wirkung nachgesagt. Propolis findet daher in der Apitherapie besondere Anwendung. Conaskin Tinktur vereint die Eigenschaften dieser natürlichen Substanzen und kann schnell bei Aphthen und anderen kleinen Läsionen von Mundschleimhaut und Zahnfleisch helfen.

 

 

Fotos: Fotolia-Africa Studio, Fotolia-Africa Studio, Fotolia-glisic_albina, Fotolia-Victoria M, Fotolia-lightfield studios

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